Ungewöhnliche Zeiten erfordern Flexibilität. Während der vergangenen Monate hat sich die Digitalisierung zu einer verlässlichen Partnerin entwickelt, wenn es um flexible Herangehensweisen geht. Deshalb haben auch Gerhild Deutinger und Gabriele Strodl-Sollak ihre Positionierungs-Workshops fürs Netz fit gemacht. Schon im April haben die beiden Kommunikationsexpertinnen ihre Workshops auf online umgestellt. »Wir haben unseren Positionierungs-Workshop im April sofort auf Zoom umgestellt. Und das hat funktioniert, viel besser als wir je gedacht hätten. Und wir haben die Inhalte angepasst. Wenn es um Statussprache geht, funktioniert die in Video-Konferenzen anders als in klassischen Meetings.  Da geht es um Kamera, Bildausschnitt, Hintergrund und Licht. Es ist eine viel egalitärere Form des Kommunizierens. Und das kann man ganz bewusst nutzen«, sagt Gabriele Strodl-Sollak.  »Auch ist es wichtig, die Narrative bewusst zu gestalten, wenn es darum geht, übers Home-Office zu sprechen. Es gibt immer auch Erfolge zu erzählen, liebevolle Gesten – ein Nachbar lässt Blumen zustellen oder das Kind fertigt eine Zeichnung für die Mami an, oder einer der Lehrkräfte gibt eine interessante Hausübung oder etwas ist gut gelungen ist. Von einer Frau weiß ich, dass sie zum ‚Büroschluss‘ immer zur U-Bahn gegangen ist, um dieses Ritual des Nachhausekommens wieder zu beleben und Abstand zu gewinnen. Dieses Beispiel hat Furore gemacht und ihr viel Anerkennung eingebracht«, fügt sie hinzu.

Die Positionierungs-Workshops von Gerhild Deutinger und Gabriele Strodl-Sollak richten sich an  Frauen, die an ihren Stärken arbeiten, Karrierekiller ausschalten und auf ihrem Karriereweg vorankommen möchten. Unter anderem geht es in den Workshops darum, jenen Gründen nachzugehen, die den nächsten Schritten auf der Karriereleiter bisher im Weg standen. Eine große Rolle spielt dabei auch, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden und an Wegen und Möglichkeiten zu arbeiten, wie es gelingt, diese konkret und effizient einzusetzen. »Der Mix von eigenen Stärken und Kompetenzen ist die Basis für jede Positionierungsarbeit«, so Strodl-Sollak. Hinterfragen und evaluieren sollte man die eigene Positionierung immer dann, »wenn der Pullover zu kratzen beginnt«, sagt Gerhild Deutinger. »Die Frühzeichen, dass die eigenen Stärken und Erwartungen nicht mehr zum Job, zur Branche, zu den Projekten oder den Kolleg*innen passt, erkennt man sehr rasch. Wir fühlen uns unwohl, werden im Redefluss unterbrochen, verlieren die bisherige Akzeptanz, stoßen an die berühmte gläserne Decke oder wundern uns über Merkwürdigkeiten.«

 

Nächster Termin: 22.10.2020 auf Zoom

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