»Sarah Cooper Doesn’t Mimic Trump. She Exposes Him« schreibt die New York Times über jene Autorin und Comedienne, die gerade ganz gut damit beschäftigt ist, die amerikanische Comedy-Szene ordentlich aufzumischen. Und zwar tut sie das mit Parodien des amerikanischen Präsidenten, sogenannten Lip Syncs. Allein mit ihrer Gestik und Mimik gelingt es der jungen Amerikanerin, die ursprünglich aus Jamaika stammt, dass ein Millionenpublikum an ihren Lippen hängt. In ihren kurzen Videos legt sie die Ahnungslosigkeit Trumps auf ihre unverkennbare Art und Weise offen.

Das allererste Video hat Sarah Cooper gedreht, weil sie ausprobieren wollte, wie es sich anfühlt, zu reden wie der US-Präsident, erklärt sie in einem Online-Forum. Der große Erfolg kam zwar sehr plötzlich, auf den Comedy-Bühnen New Yorks steht Cooper allerdings schon seit elf Jahren. Zuvor studierte sie Wirtschaft und arbeitete mehrere Jahre in der High Tech Branche, zuerst bei Yahoo, dann bei Google. Dort zogen aber vor allem die Männer eine Show ab, wie sie in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt: »In der Unternehmenswelt spielen wir alle immer Rollen. Machen ein bisschen Show, um es stets aussehen zu lassen, als seien wir unglaublich effizient, unersetzlich und wichtig. Und fleißig natürlich. Insbesondere Männer haben da jede Menge Tricks drauf.« Und ergänzt diese Beobachtung mit einer weiteren Erfahrung aus ihrem Berufsleben: »Als Frau in der Unternehmenswelt hat man so viele Regeln zu beachten, wie man sein soll und wie auf keinen Fall, und sie widersprechen einander. Es ist eine unlösbare Situation.« Mit dem Aufstellen ihrer eigenen Regeln hat Sarah Cooper einen Ausweg aus diesem Dilemma gefunden.

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How to second term

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