Es ist eine Austellung und gleichzeitig eine Familienangelegenheit: Ab 28. November zeigen die Schwestern Helena Macku und Vendula Ortmann die Werke ihres Vater Zdenek Macku, die in allen wichtigen österreichischen Sammlungen vertreten sind. 

Die Arbeiten des ursprünglich aus Prag stammenden Künstlers umfassen rund 400 Ölbilder, 250 Zeichnungen sowie Tusche- und Tempera-Arbeiten – darunter vor allem Frauenfiguren und Akte.Macku selbst war Absolvent der Kunstuniversität Linz und lebte zehn Jahre lang in New York. Das allerdings eher zufällig, denn Wien war immer die Stadt seiner Wahl. Allerdings ließ er sich von einem Freund zum Umzug in die Ostküsten-Metropole überreden. Nach vielen Aufenthalten in unterschiedlichsten Ländern lebte er zuletzt im böhmischen Krumau. Als Kosmopolit und Vorreiter war es ihm bereits in den 60ern ein großes Anliegen Europa eines Tages vereint zu sehen. Es war seine immerwährende Vision. 

Aus diesem Gedanken heraus, entstand mit »Europa Nova« ein Zyklus von 28 fulminant-farbenprächtigen Bildern, die die 28 Mitgliedstaaten der EU repräsentieren. Der gesamte Zyklus wurde 2004 in Brüssel im europäischen Parlament ausgestellt und tourte in den darauffolgenden Jahren durch Europa. Die von seinen beiden Töchtern kuratierte Ausstellung zeigt nicht nur die Eindrücke von den unzähligen Reisen des weltoffenen tschechisch-österreichischen Künstlers, sondern auch die Liebe zu den Frauen, die er sein ganzes Leben lang verehrte.


Zur Eröffnung sprechen:
Thomas Weber, Wiener Gemeinderat  NEOS / Kultursprecher 
Andreas Strohhammer, Lentos Museum / Kurator 

Die Eröffnung findet am 28. November um 18.30 im Rahmen von »K&K – Kunst und Klub«, einer Diskussions- und Veranstaltungsreihe von NEOS, im Rathausklub statt.