_01. Hopscotch

Who codes the world? Girls! Zwar wird die Programmierbranche heute von Männern dominiert, begründet wurde sie allerdings von der britischen Mathematikerin Ada Lovelace. Fast 200 Jahre später treten die beiden Entwicklerinnen Jocelyn Leavitt und Samantha John in ihre Fußstapfen und entwickeln die App Hopscotch. Mittels eines einfachen »Drag & Drop«-Systems bringt Hopscotch Kindern ab acht Jahren auf spielerische Weise das Programmieren bei. Mädchen genauso wie Buben, versteht sich. Und das tut sie sehr erfolgreich: Die mehrfach ausgezeichnete App wurde bereits mehr als 12 Millionen Mal heruntergeladen.

_02. CastBox

Wer auf dem Weg ins Büro durchschnittlich zwei Stunden in engen öffentlichen Verkehrsmitteln verbringt, wird erfinderisch. Oder zum weltgrößten Fan von Audioinhalten. Bei der ehemaligen Google-Mitarbeiterin Xiaoyu Wang trifft beides zu, weshalb sie ihren Job beim Suchmaschinenriesen vor rund drei Jahren an den Nagel gehängt hat, um sich mit einer Podcast-App selbstständig zu machen. CastBox ist mehr als nur ein Sammelsurium an Podcast-Angeboten, es ist eine Schatzkiste. Immerhin bietet die App Zugang zu über einer Million Audiokanälen und knapp 100 Millionen Einzelsendungen in circa 70 verschiedenen Sprachen.

_03. Endomondo

»Ich bin nicht abergläubisch, aber ich glaube fest daran, dass alle Dinge, die passieren, Bedeutung haben«, antwortet Mette Lykke gerne, wenn sie nach der Entstehungsgeschichte ihrer Fitness-App Endomondo gefragt wird. Ihre erfolgreiche Karriere bei McKinsey tauschte sie vor rund zehn Jahren gegen die Idee, eine App zu entwicklen, die ihren UserInnen Freude an Sport und Fitness vermittelt. Damit befand sich die Dänin eindeutig auf der richtigen Spurm denn die App könnte bei der nächsten Erfolgskurve sigar an Marktführer Runtastic vorbeiziegen. 2017 verließ Metty Lykke Endomondo, um sich ganz ihrem neuen Projekt To Good To Go widmen zu können. 

_04. Kitchen Stories 

Verena Hubertz und Mengting Gao, die beiden Gründerinnen der App Kitchen Stories, staunten nicht schlecht, als Apple-Chef Tim Cook sie vor etwas mehr als zwei Jahren in ihrem Office besuchte. Mit seiner Begeisterung für die Koch- und Rezepte-App steht Tim Cook allerdings ganz und gar nicht alleine da – seit die App im Jahr 2014 das Licht der Welt erblickt hat, wurde sie mehr als 16 Millionen Mal heruntergeladen. Der Slogan »With Kitchen Stories everyone can cook« dürfte also tatsächlich stimmen.

_05. Bumble

Genauso wie Tinder funktioniert zwar auch die App Bumble nach der Wisch-und-Weg-Strategie, dafür wird hier das vor allem aus High-School-Tragikomödien bekannte Dating-Prinzip einfach umgekehrt: Hier müssen Frauen die Initiative ergreifen und die erste Konversation ins Rollen bringen. Man ist also gegen die übliche Fahrtrichtung unterwegs, die vorsieht, dass sich der Mann zuerst auf die Frau zubewegt – sei es im Club oder eben online. Dass man sich mit dieser Umkehr auf keinen Fall in eine Einbahnstraße begibt, zeigt der Erfolg der App, die von der Amerikanerin Whitney Wolfe Herd entwickelt wurde. Mit Bumble Bizz gibt es außerdem eine zusätzliche Funktion für Geschäftskontakte.