Goood Network, dessen Team zur Hälfte aus der Telekommunikation und zur Hälfte aus dem Nonprofit-Business kommt, macht bestehende Geschäftsmodelle nachhaltiger, so CEO Claudia Winkler. »Unser mutigstes Projekt ist goood mobile. Wir versuchen zu zeigen, dass Nachhaltigkeit auch in der Telekommunikationsbranche möglich ist.« Zehn Prozent der Grundgebühr werden dabei an sozial oder ökologisch nachhaltige Projekte gegeben. Der Kunde sucht sich aus, welche Aktivität er unterstützen möchte. Das ist jedoch nur ein Aspekt der Nachhaltigkeitsstrategie:

Als erstes europäisches Telekom-Unternehmen ist goood B-Corp-zertifiziert und erfüllt somit die höchsten Standards für soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Claudia Winkler, die unter anderem internationaler Marketing-Vorstand bei der Telekom Austria Gruppe war, möchte ihre Erfahrung zum Nutzen der Gesellschaft einsetzen: »All unsere Prozesse sind geprüft, wir haben eine sehr strikte Politik für Flugreisen, bieten die Möglichkeit, vegetarisch zu essen und sind bei einer ethischen Bank – überall, wo man nachhaltig sein kann, haben wir versucht, die nachhaltige Alternative zu wählen. Damit wollen wir zeigen, dass Nachhaltigkeit auch im Telekommunikationsbereich möglich ist und ein Beispiel für andere Unternehmen, egal welcher Größe, geben.« Dabei glaubt man bei goood an das Motto »examples shape reality« und ist davon überzeugt: »Wenn niemand zeigt, dass man nachhaltige Aspekte in ein Geschäftsmodell einbauen und damit erfolgreich sein kann, wird es keiner tun.«

 

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