Das Jahr 1957 ist für die finanzielle Freiheit von Frauen in Österreich ein bedeutendes Jahr, seither dürfen sie nämlich ihr eigenes Konto eröffnen. Noch immer lassen viele ihr Geld darauf liegen. Dabei ist schon mit simplen Schritten eine langfristige Veranlagung möglich, etwa mit Investmentfonds. Das Besondere daran: Diese Produkte legen das Geld in einem ganzen Pool an Wertpapieren an. Und das macht durchaus Sinn. So wird das Vermögen breit gestreut und man überl.sst die Anlageentscheidungen einem Finanzprofi. Sheconomy stellt drei Ideen vor.

 

»PORTFOLIO MANAGEMENT SOLIDE« DER KEPLER KAG (AT0000707575)

Das Portfolio legt Wert auf eine sehr breite Streuung und veranlagt nicht in einzelne Wertpapiere, sondern in verschiedene Investmentfonds. Dabei wird eine möglichst sichere Strategie gewählt, rund 70 Prozent des Portfolios sind deshalb in Anleihefonds investiert. Bei Anleihen erhält man regelmäßige Zinszahlungen. Außerdem haben sie fixe Laufzeiten und schwanken weit weniger als Aktien. Die restlichen gut 30 Prozent werden hingegen riskanter veranlagt, hier wird global in Aktienfonds gestreut, selbst ein wenig in Schwellenländer.

 

»ÖKOWORLD ÖKOVISION CLASSIC« DER OEKOWORLD LUX S.A. (LU0551476806)

Wer mit seinem Geld etwas für das gute Gewissen tun möchte, sollte diesen nachhaltigen Investmentfonds in Betracht ziehen. Investiert wird in Unternehmen, die eine strenge soziale, ethische und ökologische Prüfung bestehen, wobei Ausschlussgründe etwa Kinderarbeit, Atomkraft oder Gentechnik sind. Stattdessen wird in den nachhaltigen Konsum oder den Bau ebenso investiert wie in nachhaltige Energieerzeugung und -effizienz. Auch die Kommunikationsbranche spielt eine wichtige Rolle. Immerhin nimmt der schwedische Telekom-Konzern LM Ericsson die größte Fondsposition ein.

»SEILERN STRYX WORLD GROWTH« DER SEILERN INVESTMENT MANAGEMENT (IE00B2NXKV01)

Die Reise beschränkt sich bei diesem Produkt auf sorgfältig ausgewählte Aktien aus den USA und Europa. Auch in Japan werden die Expertinnen ein wenig fündig. Die gewählten Unternehmen müssen solide Einnahmen und ein gut einschätzbares Wachstum erzielen, obendrein eine gute Marktmacht haben. Besonders viele Chancen finden die Expertinnen derzeit im Technologie- sowie im Gesundheitssektor, unter anderem mit der Google-Mutter Alphabet, der Online-Buchungsplattform Priceline.com oder der dänischen Coloplast. Sie stellt etwa Katheter her. 

Die Besprechung von Wertpapieren und Investments auf dieser Seite ersetzt keine professionelle Beratung und ist nicht als Kaufempfehlung zu betrachten. „SHeconomy“ übernimmt keine Haftung für die künftige Kursentwicklung